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Verein Risiko Elektrosmog Kärnten

 

 

     
Der Verein

Medieninformation

Am 5.August 2005 wurde der Verein Risiko Elektro-Smog Kärnten vereinsbehördlich genehmigt.

Elektro-Smog ist eine unserer direkten Sinneswahrnehmung entzogene, flächendeckende Belastung der Umwelt durch technisch erzeugte Strahlungsfelder. Verursacht wird diese Verschmutzung von auf den ersten Blick so attraktiven Errungenschaften wie Mobilfunk, Schnurlostelefon, W-Lan, Blue Tooth, oder dem Mikrowellenherd im eigenen Heim.

Da jedoch der natürliche Schutzreflex in der Regel vor nicht wahrnehmbaren Gefahren versagt, entwickelt sich die Situation für alle Lebewesen entsprechend dramatisch.
Sowohl Fachkreisen, als auch der interessierten Bevölkerung ist es inzwischen hinlänglich bekannt, dass speziell die nichtthermischen Effekte der gepulsten Hochfrequenzstrahlung, wie sie etwa der Mobilfunk und verwandte Technologien verwenden, ein weitreichendes Gefahrenpotential darstellen.

Gab es etwa im Jahr 1994 in Österreich ca. 70.000 Handy-Benutzer, so sind es derzeit schon über 8,000.000 !!! (Inklusive Mehrfachbenutzer). Die Zahl der Mobilfunkmasten in Kärnten beträgt derzeit 1.846 und soll mit dem Ausbau des UMTS-Neztes dramatisch ansteigen. Kein Wunder also, dass die Anzahl der elektrosmogsensiblen Personen laufend zunimmt!

Anders als etwa in den Bundesländern Salzburg und Steiermark, erfolgte durch die öffentliche Hand in Kärnten jedoch bisher keine Information oder Beratung der Bevölkerung über die Gefahren von E-Smog. Es gibt in Kärnten bis heute leider auch keine Umweltanwaltschaft!

Der bekannte und renommierte Umweltarzt der Österr. u. Sbg. Ärztekammer, Dr. med. Gerd Oberfeld, hat zu diesem Thema sowohl selbst jahrelang intensive Studien angestellt, als auch die international publizierte, einschlägige Literatur recherchiert und mit dem Ergebnis zusammengefasst, dass es dringend geboten erscheint, die Sendeleistung der Mobilfunksendeanlagen erheblich abzusenken. Um dem heutigen Wissensstand entsprechend die Gesundheitsgefahr möglichst zu minimieren, wird als vorläufige Richtlinie die landesweite Etablierung der „Salzburger Vorsorgegrenzwerte“ empfohlen.
Die Möglichkeiten des Mobilfunks könnte man dann übrigens immer noch nutzen, nur eben unter wesentlich geringerem Gesundheitsrisiko.

Dieses Gefahrenpotential für unsere Gesundheit wird international schon seit Jahrzehnten beobachtet und wissenschaftlich untersucht. Jetzt schlagen deshalb auch Wissenschafter und zahlreiche Ärzte weltweit Alarm! (www.hese-project.org)

Die Mobilfunkbetreiber ignorieren oder fehlinterpretieren jedoch diese Ergebnisse und geben im Gegenzug selbst Studien in Auftrag, die die Unbedenklichkeit dieser Technologie belegen sollen. Die diesen Studien regelmäßig anhaftenden Ungereimtheiten geben jedoch Anlass zu ernsthafter Sorge, ob die von Firmen finanzierte Forschung zu deren ureigensten Geschäftsbereichen dem Gebot der wissenschaftlichen Unvoreingenommenheit standhält.

Offenbar um diese Debatte möglichst zu beenden - es geht immerhin um sehr viel Geld, beobachtet man nur den Marktkampf der diversen Mobilfunkbetreiber - hat der zuständige Infrastrukturminister den sogenannten Wissenschaftlichen Beirat
Funk," einrichten lassen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit beteuert dieses gebetsmühlenartig, der Mobilfunk gebe keinen Anlass zu gesundheitlichen Bedenken. Lediglich der in diesem Forum tätige Onkologe Univ. Prof. Prim. Dr. Heinz Ludwig war vorsichtiger. Er erklärte, dass eine Krebsgefährdung durch den Mobilfunk jedenfalls nicht ausgeschlossen werden könne. (s. „Die Presse“ -Beilage vom 6.11.2004).

Die jüngst von den Medien kolportierte Warnung der Wiener Ärztekammer anlässlich der „Reflex-Studie“ gibt Hoffnung, dass dennoch über kurz oder lang eine angemessene öffentliche Diskussion zum Thema stattfinden wird. Die Mobilfunkbetreiber aber versuchen erneut, auch diese Studie und den Warnruf der verantwortungsbewussten Ärzteschaft zur Gesundheitsvorsorge als unseriös darzustellen. Dem Gesundheitsvorsorgegedanken nach EU-Intention wird also weiterhin nicht Rechnung getragen. Es bleibt wie es war.

Der Verein Risiko Elektro-Smog Kärnten hat es sich daher als gemeinnützige, nicht auf Gewinn ausgerichtete Einrichtung zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung über das mögliche Gefahrenpotential von Elektrosmog aufzuklären und laufend über Neuerungen sowie mögliche faktische und rechtliche Schutz- und Abwehrmaßnahmen zu informieren, aber auch Hilfestellung zu geben.
Ebenso sollen verantwortliche Politiker auch nachdrücklich dazu motiviert werden, dass sie ihrer vornehmsten Aufgabe gerecht werden: der Bevölkerung zu dienen und sie im aktuellen Bedarfsfall auch vor möglichen Gesundheitsgefahren zu schützen!


Der Vereinsvorstand e.h.

Dr. Erwin Tripes, Obmann; Chrysant Großegger, Obmann-Stv.; Elisabeth Großegger, Schriftführerin; Arno Florian, Marketing; Mag. Helga Tripes-Apath, Kassierin.

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